Akute Schmerzen

Morgendliche Schmerzen und das Unvermögen sich aufzurichten, stammen mit großer Wahrscheinlichkeit von Triggerpunkten aus der Lendenmuskulatur.

Akute Schmerzen

Triggerpunkte in der Brustmuskulatur können Atembeschwerden, Herzrhythmusstörungen und Pseudoherzschmerzen verursachen.

Akute Schmerzen

Triggerpunkte im Oberschenkelmuskel sind die häufigste Ursache für Knieschmerzen. Sie können den Muskel derart schwächen, dass das Knie unerwartet einknickt. Diese Erscheinung ist typisch für myofasziale Triggerpunkte.

Akute Schmerzen

Häufiges Stolpern, Schwäche, Steifigkeit, Taubheitsgefühle und Schmerzen in den Füßen kommen mit großer Wahrscheinlichkeit von Triggerpunkten aus der Schienbeinmuskulatur.

Akute Schmerzen

Triggerpunkte in der Bauchmuskulatur sind in der Lage, Schmerzen an der Bauchwand und am Rücken auszulösen. Sie können Organbeschwerden vortäuschen und selbst Sexualorgane können betroffen sein.

Akute Schmerzen

Triggerpunkte im Oberbauch können zu Fehldiagnosen führen, wie Herzerkrankungen, Magengeschwüre, Gallensteine, Sodbrennen und Speiseröhrenentzündungen.

Akute Schmerzen

Beschwerden wie Völlegefühl, Koliken, Krämpfe und Menstruationsschmerzen können von Triggerpunkten aus dem Bauchraum kommen. Sie können Blinddarmentzündungen und Leistenbruch vortäuschen.

Akute Schmerzen

Von Triggerpunkten befallene Lendenmuskeln erzeugen einen ständigen Druck auf die Bandscheiben, führen zu Bandscheibendegenerationen und verursachen Schmerzen im Rücken.

Akute Schmerzen

Schmerzen Bewegungsapparat können unvermutet und wie aus dem Nichts auftauchen. In den meisten Fällen hat jeder muskulär bedingte Schmerz eine Vorgeschichte und einen auslösenden Mechanismus (meistens eine Überlastung durch ungewohnte körperliche Aktivitäten).

Der menschliche Körper ist durchaus in der Lage, eine Fehlstatik oder eine Überlastungen lange Zeit zu kompensieren. Wenn alle Kompensationsmechanismen erschöpft sind, entstehen Schmerzen.

Manchmal ahnen wir es bereits im Vorfeld und nehmen Muskelverhärtungen und Verspannungen wahr. Und manchmal spüren wir, dass wir in unseren Bewegungen eingeschränkt sind.

Wenn Sie sich fragen, woher Ihre akuten Schmerzen kommen, dann wird in über 80% der Fälle die Antwort darauf in der Muskulatur zu finden sein. Keine andere Struktur in unserem Bewegungsapparat reagiert so direkt auf Überlastungen oder Fehlbelastungen.

In der Akutsprechstunde bieten wir Ihnen die Möglichkeit, einen Untersuchungs- und Behandlungstermin schnell und unkompliziert zu bekommen.

Der schnellste Weg ist ein Anruf in der Praxis. Außerhalb unserer Öffnungszeiten erreichen Sie uns per E-Mail.

Wir setzen alles daran, Ihnen schnellstmöglich einen Untersuchungs- und Beratungstermin zu ermöglichen, damit aus akuten Beschwerden keine chronischen werden.

Dieser Service ist eine Privatleistung und kostet 35,- Euro.

Kiefer- und Zahnschmerzen

Zahn-, Gaumen- und Kieferschmerzen können ohne einen zahnärztlichen Befund auftreten und auf ein myofasziales Triggerpunktgeschehen hindeuten.

Dazu gehören auch Phänomene wie Zungen- und Schleimhautbrennen, ein Kloßgefühl im Hals, Geschmacksirritationen, Tinnitus und Augentränen.

Eine eingeschränkte Mundöffnung in Verbindung mit Stirn- und Schläfenkopfschmerzen und/oder knackende Kiefergelenke sind deutliche Hinweise auf eine craniomandibuläre Dysfunktion und ein aktives myofasziales Problem, das seinen Ursprung in Triggerpunkten der Nacken-, Hals- und Kiefermuskulatur hat.

Um bei diesen Beschwerden nachhaltig helfen zu können, müssen neben der Beseitigung der okklusalen Störungen und der Verordnung einer speziellen Schiene die myofaszialen Triggerpunkte deaktiviert werden. Ihr Zahnarzt darf Ihnen eine Verordnung über manuelle Therapie und Naturmoorpackung ausstellen und Sie damit zu uns überweisen.

Die Naturmoorpackung erwärmt die Muskulatur, reduziert die muskuläre Anspannung und bereitet die betroffene Muskulatur auf die manuelle Behandlung vor. Mit gezielten Techniken werden die Triggerpunkte deaktiviert.

Sie verspüren bereits nach wenigen Anwendungen eine deutliche Reduktion Ihrer Beschwerden.

Augenbeschwerden

Myofasziale Triggerpunkte im M. sternocleidomastoideus können neben Schmerzen auch Begleiterscheinungen im Auge hervorrufen wie starke Tränensekretion, Rötung der Bindehäute und reaktive Sehstörungen wie verschwommenes Sehen oder gelegentlich auch Doppelsehen und eine verminderte Helligkeitswahrnehmung.

Ist der M. splenius cervicis betroffen, kann sich ein Druck bzw. Schmerz hinter dem Auge manifestieren.

Treten diese Symptome ohne einen relevanten augenärztlichen Befund auf, muss von einem myofaszialen Schmerzsyndrom ausgegangen werden.

Patienten mit diesen Beschwerden benötigen eine manuelle Deaktivierung der myofaszialen Triggerpunkte.

Fibromyalgie

Die Fibromyalgie und das myofasziale Schmerzsyndrom sind zwei völlig unterschiedliche Erkrankungen.

Allerdings ähneln sie sich und können leicht miteinander verwechselt werden.

In beiden Fällen bestehen druckschmerzhafte Punkte am Körper. Bei der Fibromyalgie werden sie als Tender Points bezeichnet und sind generalisiert, d. h. über den ganzen Körper verteilt. Leichter Druck oder Berührung genügen, um relativ starke lokale Schmerzen auszulösen.

Das myofasziale Schmerzsyndrom ist eher auf einen Körperabschnitt begrenzt. Es kann sich aber in chronischen Fällen mit vielen myofaszialen Verkettungen über den ganzen Körper ausbreiten.

Oftmals bestehen beide Erkrankungen nebeneinander. Laut Studien wurden bei
68 – 100 % aller Fibromyalgiepatienten gleichzeitig myofasziale Triggerpunkte festgestellt.

Entscheidend ist, dass die Triggerpunkttherapie in der Lage ist, Schmerzzustände zu lindern. In diesen Fällen wird die Behandlungsintensität reduziert und an die Belastbarkeit der Fibromyalgiepatienten angepasst.

Werden myofasziale Triggerpunkte fachgerecht deaktiviert, kann den Betroffenen ein wesentlicher Teil ihrer Schmerzen genommen werden.

Zur Veranschaulichung sind die wichtigsten Unterscheidungskriterien in der Tabelle aufgeführt.

Besondere Beschwerden

Einige von Triggerpunkten befallene Muskeln im Bereich der Hals- und Nackenmuskulatur können sich negativ auf bestimmte Rezeptoren auswirken. Dadurch wird die Raumwahrnehmung gestört, Schwindel und Gleichgewichtsstörungen können entstehen. Der Patient schwankt beim normalen Gehen.

Häufig ist in solchen Fällen der M. sternocleidomastiodeus betroffen und erzeugt zusätzlich Schmerzen im Gesicht, der Stirn und dem Hinterkopf.

Myofasziale Triggerpunkte im inneren Rand des sternalen
Anteils des M. sternocleidomastoideus übertragen Schmerzen beim Schlucken zum Rachen.

Einseitige Minderung der Hörfähigkeit und Ohrgeräusche wie Tinnitus, Rauschen oder belegte Ohren können Begleiterscheinungen von Triggerpunkten
des M. sternocleidomastiodeus sein. Aber auch von der tiefen Schicht des M. masseter, des M. trapezius und der Suboccipitalmuskulatur ausgehen.

Morgendliche Schwellung der Hände, Missempfindungen in den Fingern und eine verminderte Kraft können eine Folge von myofaszialen Triggerpunkten im vorderen Halsbereich (Mm. scalenii) sein.

Sollten Ihnen die oben genannten Beschwerden bekannt sein, benötigen Sie eine manuelle Deaktivierung der myofaszialen Triggerpunkte.

Innere Organe

Myofasziale Triggerpunkte können auch im Bereich der Bauchmuskulatur entstehen. Sie sind in der Lage, Bauchschmerzen und Organstörungen hervorzurufen und somit Erkrankungen innerer Organe vorzutäuschen.

Lang andauernde Organerkrankungen können im Gegenzug reflektorische Triggerpunkte in der Bauchmuskulatur aktivieren und lange, nachdem sich der Patient von der Grunderkrankung erholt hat, Schmerzen und andere Symptome aufrechterhalten.

Zu diesen Symptomen zählen Druckgefühl, Blähungen, Sodbrennen, Erbrechen und Durchfall.

Myofasziale Triggerpunkte können nicht zuletzt ein Gallenblasenleiden vortäuschen und eine Pseudoappendizitis.

Hinweise auf solche Beschwerden sind eine paradoxe Atmung, ein aufgeblähter Bauch und schmerzen bei vertiefter Einatmung (gelegentlich auch quer über den Rücken).

Harnwegssymptome wie Schmerzen der Harnblase und Restharnbildung können ebenfalls durch myofasziale Triggerpunkte in der Bauchmuskulatur ausgelöst werden.

myofasziale Schmerzsyndrom Fibromyalgie
Bezeichnung: Bezeichnung:
Triggerpunkte, starker Druck erzeugt typischen Schmerz Tender Points, schwacher Druck genügt, um Schmerz auszulösen
häufig übertragener Schmerz in andere Körperregionen eher lokaler Schmerz
lokale Verhärtungen in der Muskulatur generalisierte Druckempfindlichkeit
Bewegungen eher eingeschränkt Eher überbeweglich mit dem subjektiven Gefühl der Steifheit
Männer und Frauen gleich häufig betroffen deutlich mehr Frauen als Männer betroffen

Kopfschmerzen

Migräne

Mehrere Faktoren spielen bei der Migräne eine entscheidende Rolle. Vaskuläre, allergische, hormonelle und vertebrogene Faktoren kommen zusammen und lösen ein komplexes Krankheitsbild aus.

Bekannt ist, dass die unkomplizierte Migräne, d. h. ohne Aura, eine myofasziale bzw. myogene Komponente aufweist. Es ist noch nicht ganz geklärt, ob die Muskulatur als primäre Ursache anzusehen ist, aber unstrittig ist, dass ein Großteil der Betroffenen von einer myofaszialen Triggerpunkttherapie profitiert – in dem Sinne, dass Schmerzen reduziert und/oder vollständig behoben/eliminiert werden können.

Spannungskopfschmerz

Spannungskopfschmerzen werden oftmals als Druck oder Pulsation beschrieben. Sie können stunden- bis tagelang anhalten oder regelmäßig wiederkommen und sind auf eine anhaltende Kontraktion (Anspannung) der Hals-, Nacken- und Schädelmuskulatur zurückzuführen.

Der Schmerz kann sich tief, drückend und/oder einengend anfühlen, und die Schmerz verursachende Muskulatur reagiert sehr empfindlich auf Druck. Die Wahrscheinlichkeit, dass myofasziale Triggerpunkte zu Spannungskopfschmerzen führen, ist sehr hoch.

Werden die verantwortlichen Triggerpunkte erkannt und aufgelöst, und wird der Patient dazu angeleitet, sich selbstständig und regelmäßig zu behandeln kann einer Chronifizierung entgegengewirkt werden.

Cluster-Kopfschmerzen

Sie können anfallsweise auftreten, einseitig sein und zwischen Minuten und Stunden anhalten. Assoziierte Symptome können auftreten. In der Forschung vermutet man, dass das autonome System, craniale Arterien, biochemische Transmitter, Hormone, Schlaf- und nervöse Mechanismen zur Entstehung beitragen.

Myofasziale Triggerpunkte können eine Rolle spielen und Schmerz verstärkend sein. Ihre Auflösung und Deaktivierung reduziert die Anfallshäufigkeit und Intensität.

Praxis für Physiotherapie und myofasziale Schmerztherapie